Online-Dating verändert die Gesellschaft

Im Zeitalter der virtuellen Medien ist es fast schon undenkbar geworden, sich noch über eine Zeitungsanzeige, in der Kneipe um die Ecke oder in einer örtlichen Single-Gruppe kennenzulernen, denn alles spielt sich heutzutage über das Internet ab. Man verabredet sich zum Chatten, Skypen oder mailt hin- und her, so werden schließlich auch die Dates online verabredet, was die früher üblichen Kennenlernformen komplett vom Markt verdrängt und die Gesellschaft damit auch nachhaltig verändert hat.

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Was es für Online-Dating Formen gibt

Da gibt es namhafte große Portale seriöser Dating-Anbieter (Parship, C-date, Lovescout), über die man sich meist kostenfrei anmelden kann und die nur geprüfte Profile bieten, so dass man sicher sein kann, dass es die Person auch gibt mit der man sich gegebenenfalls einzulassen gedenkt. Will man dabei allerdings weitreichendere Funktionen des Portals nutzen, sich beispielsweise regelmäßig schreiben und miteinander chatten, so ist für die Nutzung dieser Einrichtungen ein akzeptabler Monatsbeitrag zu entrichten. Wenn beide Parteien oder zumindest einer der beiden als „Premium-Mitglied“ eingeschrieben ist, dann kann man zumindest auf eine gewisse Ernsthaftigkeit schließen, das diese Frauen und Männer wahrhaftig auf der Suche nach einer festen Beziehung sind und nicht nur ein oberflächliches Abenteuer suchen.

Es gibt aber auch komplett kostenlose Dating-Portale mit uneingeschränkten Nutzfunktionen, die sich anderweitig, zum Beispiel über Werbung und dergleichen finanzieren. Wie die Qualität und Effektivität solcher Online-Portale einzuschätzen ist, das vermag man pauschal wohl nicht zu sagen, denn dabei gibt es sicherlich große Unterschiede.

Weiterhin sind auch nur reine Freizeitpartner-Portale auf dem Markt, wo man einfach Leute sucht, welche die gleichen Interessen und Hobbys haben, mit denen man sich zum Grillen, Schwimmen, Bummeln, Minigolfen, Reiten oder zu einem kulturellen Event treffen kann.

Wer tatsächlich ein erotisches Stelldichein sucht, auch der wird fündig werden, da gibt es unzählige Dating-Portale, die hierzu alle Vorlieben abdecken, so verrucht und ausgefallen sie auch sein mögen. Aber Achtung: Teilweise werden dort auch nicht nur explizite sondern auch fragwürdige Bedürfnisse bedient („Hobbyhuren“ beispielsweise)

Online-Dating für Randgruppen

Da gibt es die Senioren oder behinderten Menschen, Leute mit diversen Krankheiten und Gebrechen, die nur einen ebensolchen Partner suchen oder auch themenbezogene Dating-Ansprüche wie zum Beispiel nur Golfer, Aristokraten, Adlige, Akademiker, Schauspieler & Co., Stars und Sternchen also, die meist unter sich bleiben wollen und auch nur in solchen elitären Dating-Portalen anzutreffen sind. Für all diejenigen gibt es ebenso spezielle Online-Portale, die auf diese Angaben hin zugeschnitten sind. Natürlich auch im Freizeitbereich, also nur Reiter, Fallschirmspringer, Mountainbiker, Drachenflieger, Hundefreunde und dergleichen.

Fazit zum guten Schluss

Ganz gleich für was man sich auch interessieren mag, welche Hoffnungen, Wünsche und Träume man in Bezug auf einen Partner, guten Freund, eine nette Bekanntschaft oder eine Bettgeschichte hegen mag, heutzutage gibt es so gut wie nichts, was es nicht gibt und deshalb sollte man sich in die Wogen des World Wide Web stürzen und sich auf die Suche begeben, nach dem Pendant seiner Wahl! Über diese Online-Dating-Variationen wird man garantiert über kurz oder lang fündig werden.

Ist Sex wichtiger als Liebe? – Die Jugend von heute

Die Jugendlichen des heutigen Zeitalters werden schon sehr früh erwachsen. Zwischen dem zehnten und dem zwölften Lebensjahr produziert der Körper eines Jugendlichen die ersten Geschlechtshormone und die Geschlechtsorgane entwickeln sich. Die Körperbehaarung beginnt verstärkt zu wachsen. Im 15. Lebensjahr machen viele Jugendliche ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Dazu zählt aber nicht nur der reine Geschlechtsverkehr. Erst kommt der erste Kuss, im 16. Lebensjahr kommt es in vielen Fällen zum Petting (dem Streicheln des nackten Körpers der Freundin oder des Freundes). Im 18. Lebensjahr haben viele dann ihren ersten Geschlechtsverkehr. Viele junge Menschen haben dann erstmal Angst davor Fehler zu machen. Aber geht es bei dem Geschlechtsakt um Liebe oder nur um Sex?

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Testosteron

In der Pubertät wird zwar in den meisten Fällen von Liebe gesprochen, aber das ist oft gar nicht der Fall. Viele Jugendliche verlieben sich zunächst in das Aussehen eines anderen Menschen ohne wirklich das Innere des Partners kennengelernt zu haben. Man lernt einen Menschen kennen und verbringt auf Anhieb viel Zeit mit ihm, weil er anziehend auf einen wirkt. Man kennt das Gefühl vom „verliebt“ sein nicht. Viele Jugendliche empfinden dann aber etwas, das sie bislang nicht kennen und sprechen von der ersten großen Liebe. Die Partner gehen dann aus, halten Händchen und suchen die körperliche Nähe zu ihrem Partner. Sie verbringen den Großteil ihrer Freizeit miteinander oder beginnen ganz schüchtern sich auf den Mund zu küssen. Dadurch entwickelt sich bei vielen das Gefühl füreinander geschaffen zu sein. In vielen Partnerschaften kommt es dann zum ersten Geschlechtsverkehr, da der Freundeskreis eventuell schon sexuelle Erfahrungen gemacht hat oder der Freundeskreis abwertend spricht, weil die beiden Partner noch nicht intim miteinander geworden sind.

Dadurch wird dem Geschlechtsakt ein sehr hoher Stellenwert gegeben, der in den Köpfen der Jugendlichen auch häufig durch den Einfluss der Medien entsteht. All diese Gründe für frühen Geschlechtsverkehr werden ausgelöst durch eine noch instabile Persönlichkeit und häufig auch mangelndem Selbstwertgefühl. Das könnte der Grund sein, warum eine Mädchen früh mit ihrem Freund schläft. Sie will dazu gehören. Sie will die Anerkennung ihrer Gruppe. Bei Jungs ist es häufig der Fall, dass sie die Erfahrungen machen, wie es ist, endlich zum Mann zu werden. Sie wollen es ausprobieren und häufig wird nach dem ersten Geschlechtsverkehr auch drüber gesprochen und bei den Freunden geprahlt. Wenn die Jugendlichen aus der Pubertät raus sind, beginnen sie zwischen echten Gefühlen, echter Liebe und sexueller Anziehung, Sex zu unterscheiden. Dann beginnen sie eine Partnerschaft zu führen, die auf innere Werte basiert und nicht auf die Attraktivität des Partners heruntergestuft wird.

Demnach kann man davon ausgehen, dass vielen Jugendlichen grade in der Pubertät der Sex wichtiger ist als die Liebe. Sie sind zwar der Meinung sie lieben einander, weil sie die echten Gefühle noch nicht kennengelernt haben.

Partnersuche im Wandel der Zeiten

Es scheint fast so als wäre die Suche nach einem Lebenspartner noch nie so schwierig gewesen, wie heute. Tatsächlich aber gab es noch niemals so viele unterschiedliche Möglichkeiten für die Partnersuche. Neben der klassischen Suche im Bekannten- und Freundeskreis, mithilfe von Inseraten in der Tagespresse oder der herkömmlichen Partnervermittlung besteht die Chance das Internet zu nutzen. Im World Wide Web haben sich unzählige Single- und Kontaktbörsen etabliert, die auf Wunsch sogar eine weltweite Partnersuche erlauben. Sex Chats und Gratis Sex Werbung laden zu unverfänglichem Sex mit Fremden ein. In welcher Zeit befinden wir uns?

Arrangierte Ehen gehören mittlerweile der Vergangenheit an

Vor etwas mehr als hundert Jahren gehörte eine arrangierte Ehe noch zu unserem Alltag. Nicht selten wurden diese Ehen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arrangiert, Liebe und Zuneigung spielten eher eine untergeordnete Rolle. Heute sieht dies ganz anders aus, Liebe ist der Hauptgrund, warum Paare einen gemeinsamen Hausstand gründen oder vor den Traualtar treten. Sie oder besser ihre Vergänglichkeit ist der Grund für Trennungen und gebrochene Herzen. Wer auf der Suche nach einem Partner für eine gemeinsame Zukunft ist, der sucht die Liebe. Schmetterlinge im Bauch oder eine kurze Verliebtheit sind leicht zu finden. Selbst eine Partnerin oder einen Partner für einen kurzen sexuellen Kontakt kann man mithilfe des Internets schnell finden. Diesen einen Menschen aber, den man wirklich liebt und von dem man ebenfalls geliebt wird, der ist schwer zu finden.

Das Internet die größte Partnerbörse, die es jemals gab

Ganz egal, ob man auf der Suche nach einem Lebenspartner oder einem Sexkontakt ist, für jeden findet sich die perfekte Kontaktbörse. Tatsächlich war es noch niemals so leicht nette Menschen kennenzulernen, gleichzeitig waren die Ansprüche an einen Lebenspartner noch nie so hoch. Neben der gegenseitigen Zuneigung sollten das Aussehen, die Wohnung, der Beruf und nicht zuletzt die Familie und Freunde perfekt zu den eigenen Vorstellungen passen. Keine Frage, so wird die Partnersuche wirklich schwierig, zumal wirklich niemand perfekt ist. Wer bereit ist Abstriche hinzunehmen und über kleinere Unzulänglichkeiten hinwegzusehen, der wird garantiert sehr viel früher sein Liebesglück finden. Es zählt allein, dass die Zuneigung und Liebe füreinander stark genug ist.

Selbst aktiv suchen – statt sich finden lassen

Haben in der Vergangenheit vor allem Frauen, darauf gewartet, dass ein Mann sie „findet“, so gilt es heute, selbst aktiv zu suchen. Ganz gleich, ob auf einer Singleparty oder im Internet Frauen und Männer sollten heute aktiv nach einem Partner oder einer Partnerin suchen. Ob aus einem netten Chat oder einem lockeren Gespräch ein kurzer Flirt, eine Freundschaft oder gar Liebe wird, zeigt sich garantiert innerhalb weniger Tage oder Wochen. Langeweile und Vereinsamung beugt man durch eine aktive Suche in jedem Fall vor und wer weiß schon, ob nicht der nächste neue Kontakt die Partnerin oder der Partner für eine gemeinsame Zukunft ist.